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Bilder entstehen



Machen Sie sich ein Bild: Mein Name ist Marco Looser, geboren mit Jahrgang 1979 im Zürcher Oberland, wo ich meine Kindheit und Schulzeit verbracht habe. In der Uni-Stadt Fribourg wurde studiert, rebelliert und Kaffee serviert für etwas Einkommen. Die damit verwobenen Reisejahre dauerten ein ganzes Jahrzehnt, mit klingenden Endbahnhöfen wie Tartu, Lemberg, Kischinau oder Bukarest. Anschliessend der Einstieg ins Berufs- und Elternleben, mit steiler Karriere insbesondere als Teilzeit-Papi. Zuletzt organisierte ich die Jugend- und Freiwilligenarbeit für das Rote Kreuz Aargau. Jetzt Zürich Witikon.

Ich mache mir ein Bild: Zürich Witikon, evangelisch-reformierte Kirchgemeinde, eine unter 33 auf dem Stadtgebiet. Gemäss Aufzeichnungen sind mit ihr ca. 3500 Mitglieder verbunden. Etwa jede und jeder 14. davon ist freiwillig engagiert. Darauf gründet die Mehrzahl der Aktivitäten und Angebote, ich habe 29 gezählt. Nach einiger Zeit werden mir alle Aktivitäten und ein guter Teil der Freiwilligen bekannt sein, denn ich bin nun Zuständiger für Freiwilligenarbeit. Im Weiteren bin ich Kontaktperson, ansprechbar für jedermann und jedefrau, wenn es um Unterstützungsangebote für ältere Menschen und ihre Nächsten geht. Das Hauptthema dabei ist sicher das Alleine-Sein oder das Sich-alleine-Fühlen oder die Angst davor. Was meinen Sie? Es wäre dann meine Hauptaufgabe, Räume und Kontakte zu öffnen und Witikerinnen und Witiker zusammenzubringen. Und dann würde es passen, dass ich auch bei der Realisierung des Begegnungsorts im Zentrum von Witikon tatkräftig mithelfe. Denn dafür bin ich da, durch die Kirchgemeinde für Sie angestellt: Ich bin neu Sozialdiakon für Senioren- und Freiwilligenarbeit und Mitarbeiter im Projekt Nachbarschaftszentrum Witikon, und ich freue mich auf die Menschen und die Arbeit.

Machen wir uns ein Bild: Es erstaunt mittlerweile niemanden mehr, dass rundherum und mittendrin alles in Bewegung ist. Alle werden zumindest gestreift oder auch voll getroffen von Veränderung und Herausforderung. Die Ansprüche an jede Einzelne und jeden Einzelnen sind hoch. Was uns stärkt, ist die Solidarität und das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Menschen. Und hierin liegt’s: Da hat die reformierte Kirche Erfahrung und Personal einzubringen! Das muss sie auch, ausreichend und in richtiger Form. Schaffen wir uns ein Miteinander, in dem niemand zurückbleibt. Kümmern wir uns um unsere Nächsten, unsere Nachbarn und um nicht näher Bekannte, wenn wir können. Suchen wir Unterstützung und nehmen wie Hilfe an. Gehen wir raus, an die Sonne, an die Wärme und zu den Menschen, sooft wir können!

Marco Looser


Foto pixelio.de, Uta Herberg, Christine Pfister.jpg
Foto Marco Looser PhotoCorner Zürich-Witikon

 
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