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Witiker Konzerte


Präsentationskonzert

Die neue Organistin Andrea Paglia stellt sich vor



Sonntag, 30. April 2017, 17.00 Uhr, Neue Kirche

Orchester:
Daniel Bondia Garcia, Oboe
Risa Soejima, Oboe
Francesco Olmedo Molina, Posaune
Adriá Sánchez Colange, Fagott

Reservationen unter: www.witikerkonzerte.ch
Abendkasse ab 16.15 Uhr


Die reformierte Kirchgemeinde hat eine neue Organistin! Im Rahmen der Förderkonzerte der Witiker Konzerte präsentiert Andrea Paglia ihr Orgelspiel mit einem festlich-barocken Programm der Sonderklasse.

Jeweils eines der Witiker Konzerte gibt herausragenden Musikstudierenden der Zürcher Hochschule der Künste die Möglichkeit, ihr Können innerhalb dieser renommierten Konzertreihe zu zeigen. Die Wahl von Andrea Paglia ist in dieser Hinsicht geradezu ideal, vervollständigt sie derzeit doch noch ihre Studien an der ZHdK mit dem Master Specialized in Music Performance. Die vielversprechende Instrumentalistin wurde kürzlich mit dem Joseph-Auchter-Förderpreis für Kirchenmusikstudierende ausgezeichnet und hatte vor wenigen Wochen einen vielbeachteten Auftritt in der Tonhalle Zürich als Solistin mit Werken von Leos Janacek vor vollbesetztem Haus.

Für ihr Präsentationskonzert wählt Andrea Paglia ein Programm mit Werken von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach. Die zwei berühmtesten Vertreter des Hochbarocks versprechen ein Stelldichein zweier Musikgenies, die zwar gleichzeitig gelebt, sich aber nie persönlich kennengelernt haben. Die Gegenüberstellung der beiden Werke ist nicht zufällig und zielt auf Kontrast. Die Komposition von Händels Orgelkonzerten fällt in eine Zeit, wo der freischaffende Unternehmer und Komponist Händel sich in England neu erfinden musste: Händel war zu Lebzeiten auf zahlendes Publikum angewiesen. In den Dreissigerjahren des 18. Jahrhunderts war seine italienische Opera Seria bereits etwas ausser Mode und die Konkurrenz von Porpora’s Opera of the Nobility machte ihm mit der Verpflichtung des berühmten Kastraten Farinelli sämtliche Opernstars seiner Kompanie abspenstig. Händel etablierte als Reaktion darauf das Englische Oratorium. Als Zwischenmusik ertönten dabei erstmals die Orgelkonzerte (die mindestens so populär wurden wie die Oratorien selber ...).

Als Gegensatz zur Popular-Musik Händels erklingt mit Bachs Präludium und Fuge h-Moll die Musik eines Kirchenmusikers, der sein Publikum gewissermassen auf sicher hatte und sich – zumindest in künstlerischer Hinsicht – an sich und seinen eigenen Massstäben orientierte. Es braucht kein musikalisches Vorwissen, um den Kontrast dieser musikalischen Stile und Charaktere zu erkennen.
 
Andrea Paglia spielt die Orgelkonzerte mit einer originellen Bläserkapelle, mit Holz- und Blechbläsern. Das Begleitorchester setzt sich passend zumeist aus Studierenden der ZHdK zusammen und lässt ein barockes Feuerwerk an Tönen und Klangfarben erwarten.

Martin Huber


Programm Präsentationskonzert

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Orgelkonzert Op. 4 Nr. 2 B-Dur

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Präludium h-Moll BWV 544

Georg Friedrich Händel
Orgelkonzert Op. 7 Nr. 3 B-Dur

Johann Sebastian Bach
Fuge h-Moll BWV 544

Georg Friedrich Händel
Orgelkonzert Nr. 13 F-Dur

 
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