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Die Kirchgemeinde Zürich Witikon auf dem Weg – ein Zwischenbericht

Witiker Kirchturm

Liebe Gemeindemitglieder



Am 16. Juli ging die Ausgabe 8/9 von reformiert.witikon in Druck – genau ein halbes Jahr nach dem denkwürdigen Entscheid der kantonalen Kirchensynode, unsere Kirchgemeinde nicht gegen ihren Willen mit der Grossgemeinde Zürich zusammenzuschliessen. Wo stehen wir heute auf unserem Weg, einem Weg, der Reformen bejaht, dabei aber auf einer starken lokalen Präsenz und nachbarschaftlichen Beziehungen aufbaut? Es ist Zeit für einen Zwischenbericht.

Nach aussen mag gelegentlich der Eindruck eines Zustands rela­tiver Ruhe entstehen. Neben den vielfältigen Aktivitäten unserer Kirchgemeinde wird hinter den Kulissen jedoch beharrlich gearbeitet. Ein sehr zentrales Thema ist dabei die Erhebung der Kirchensteuer bzw. die Ausstattung der Kirchgemeinden Zürich Witikon und Zürich Hirzenbach mit finanziellen Ressourcen. Da sind seit dem Feb­ruar intensive Gespräche mit einer Delegation der Zentral­kirchen­pflege des Stadtverbandes im Gang, welche die künftige Kirchgemeinde Zürich vertreten muss. Die Gespräche verliefen bisher harzig. Bis zur letzten Sitzung waren wir mit der Haltung konfrontiert, dass der Stadtverband uns wohl die Kirchensteuern der in Witikon wohnhaften natürlichen Personen zugestehen wollte, nicht aber den Steueranteil der juristischen Personen (d.h. der Unternehmen) mit Sitz in der Stadt Zürich. Dieser Anteil wird vom Steueramt heute nicht separat erhoben, sondern anhand der Mitgliederzahlen aufgeteilt. Nach einem Gespräch beim städtischen Steueramt scheint uns klar zu sein, dass der gleiche Mechanismus auch für unsere Situation gilt. Langsam sehen wir deshalb Licht am Ende des Tunnels, so dass wir mit dem Budget 2019 vorwärts machen können. Das Budget wird an der Kirchgemein­deversammlung vom 31. Oktober zu genehmigen sein. Bis dann muss auch die Aufteilung des Verbandsvermögens geklärt sein.

Die neue Kirchenpflege hat am 2. Juli die Arbeit in der neuen Legis­laturperiode 2018-2022 aufgenommen. Bereits im August wird sie sich zusammen mit den Mitarbeitenden mit einem Leitbild für unsere Kirchgemeinde und mit den Arbeitsschwerpunkten für die nächste Amtszeit befassen. Themen werden u.a. unsere Reformoffenheit, Partizi­pation, Eigenverantwortung und Freiwilligenengagement in Nach­barschaft und Quartier sein. Diskutieren werden wir auch das Führungskonzept und insbesondere die Frage, ob ein/e Kirch­gemeindeschreiber/in Vorteile brächte und – wenn damit die Behörde entlastet wird – es in­te­ressierten Personen eher er­leich­tert, sich in der Kirchenpflege zu engagieren. Im Rahmen der Erneu­erung der Kirchenpflege suchen wir noch je zwei jüngere Mitglieder unserer Kirchgemeinde, die bereit sind, in der Kirchenpflege oder in der Rechnungsprüfungskommission unsere Kirchgemeinde mitzugestalten. Wer sich das überlegen will, soll doch bitte mit Hans-Peter Burkhard Kontakt aufnehmen. Froh sind wir insbesondere um Facherfahrungen im Finanzbereich.

Beim Pavillon HOCH3 geht’s vorwärts. Das nötige Geld ist fast beisammen: Stiftungen unterstützen das Projekt mit teilweise hohen Beträgen, weil sie unser Projekt interessant finden. Und dann zeigen viele Witikerinnen und Witiker mit sehr grossen und mit kleineren Spenden, dass die Idee im Quartier sehr gut verankert ist. Die Sammelaktion im Quartier dauert noch bis zum Herbst. Wenn Sie noch nicht gespendet haben, so können Sie das jetzt noch tun. Im Moment werden Offerten für die Bauarbeiten eingeholt und es wird eine Betriebsgruppe mit Freiwilligen aufgebaut, welche das Bistro betreiben wird. Wer da noch mitgestalten und mitmachen kann, ist herzlich willkommen (bitte melden Sie sich bei Marco Looser). Wenn keine Überraschungen auftauchen, können wir noch in diesem Jahr den ersten Kafi trinken, den Nachbarinnen begegnen, Informationen finden und uns darüber austauschen. Wer im neuen Pavillon selber etwas gestalten will, kann sich ebenfalls bei Marco Looser melden.

Dass verschiedene personelle Wechsel bevorstehen, werden wir in den nächsten Wochen zu spüren bekommen. Wir hoffen sehr, dass es gelingt, gute Nachfolgerinnen und Nachfolger für Brigitte Ulrich und Christof Pfister zu finden. Wenn es nicht völlig nahtlos geht, so nehmen wir in Kauf, dass vielleicht kurzfristig nicht alles zu 100% klappt. Wir stellen lieber jemanden an, der in unser Team passt, als jemanden, der möglichst rasch beginnen kann. Froh sind wir in diesem Übergang, wenn Sie einmal ein Auge zudrücken oder uns in einer besonderen Situation einmal aushelfen. Vor allem beim Mittagstisch für Schülerinnen und Schüler sind wir dankbar, wenn Eltern im ersten Quartal bei einem Ausfall im Team hie und da aushelfen können (bitte melden Sie sich beim Mittagstisch-Team). Später wird die Nachfolge von Brigitte Ulrich diese Springerfunktion übernehmen.

Noch ein Wort zur Arealentwicklung: Am 8. Juni haben wir die Öffentlichkeit über den Stand der Überlegungen informiert und aufgezeigt, in welche Richtung die Reise gehen könnte. Die Arbeiten an diesem langfristigen Projekt werden im nächsten Quartal weitergeführt, zusammen mit jenen Personen, die sich für eine Mitarbeit gemeldet haben.

Die Kirchenpflege, die Pfarrschaft und die Mitarbeitenden wünschen Ihnen allen eine schöne Ferienzeit!

Hans-Peter Burkhard




Foto: Christine Pfister

 
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