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Leitbild unserer Kirchgemeinde für 2018-22

Witikon mit der Neuen Kirche im Hintergrund

Auch eine Kirchgemeinde tut gut daran, immer wieder darüber nach­zudenken, wo sie steht, was erreicht wurde und wohin die Reise gehen soll. Für eine grundsätzliche Diskussion bietet sich jeweils der Beginn einer neuen Amtsperiode der Kirchenpflege an, und so hatten wir – die Witiker Kirchenpflege, das Pfarrteam und die Mitarbeitenden – im Mai 2014 eine vertiefte Standortbestimmung 2014-18 vorgenommen und Arbeits­schwerpunkte festgelegt. Diese haben wir jetzt kürzlich – zu Beginn der neuen Legislatur 2018-22 – überprüft.

Erfreulich ist, dass wir viele der für 2014-18 formulierten Ziele bzw. Arbeitsschwerpunkte umsetzen konnten: Mit dem Projekt «Nachbarschaft Witikon / Urbane Diakonie» wurde das diakonische Profil unserer Kirchgemeinde geschärft, mit den «Bergreden» in der Alten Kirche das gottesdienstliche Angebot erweitert, und wir haben uns zeitintensiv an der Strukturreform der Stadtzürcher Kirche beteiligt – um nur drei Schwerpunkte zu nennen, die Teil des Leitbilds von 2014 waren. Gerade das Beispiel der Strukturreform zeigt aber auch, wie sich Ziele ändern können: Im Januar 2018 ist – für viele überraschend – klar geworden, dass wir weiterhin als selbständige Kirchgemeinde unterwegs sein werden. Das hat dazu geführt, dass wir seit einigen Monaten damit beschäftigt sind, die Organisation unserer Kirchgemeinde dieser ver­änderten Situation anzupassen. Ebenso wichtig ist aber auch Offen­heit für die inhaltliche Arbeit. 2014 konnte beispielsweise noch niemand im Blick haben, dass wir jetzt den Pavillon Hoch3 erwarten können.

Der stetige Wandel in Kirche und Gesellschaft bringt es mit sich, dass sich Herausforderungen und Ziele gegenüber 2014 zwar nicht grundsätzlich, aber in gewissen Punkten durchaus spür­bar verschoben haben. So dürfte sich die Tendenz, dass immer mehr Menschen ihre religiösen und spirituellen Fragen nicht mehr innerhalb, sondern ausserhalb der kirchlichen Institutionen diskutieren und klären wollen, in den letzten Jahren fortgesetzt haben. Oder es wird auch in der Zürcher Landeskirche mit einer Verknappung der Ressourcen zu rechnen sein (z.B. durch die Unternehmenssteuerreform). Solche und andere Verschiebungen werden nicht nur uns in Witikon, sondern der Landeskirche und allen Kirchgemeinden einiges an Anstrengung und Phantasie abverlangen.

In diesem Kontext werden wir weiterhin unsere Arbeit auf ältere Menschen und Familien ausrichten. Darüber hinaus sehen wir für die Legislatur 2018-22 folgende allgemeine Herausforderungen:

  • weiterentwickeln: Arbeit nahe bei den Menschen (Hoch3)
  • überprüfen: Formen der Gottes­dienste (Bergreden und Iona-Gottesdienste)
  • anpassen: Organisation der Kirchgemeinde an die neue Situation
  • ausbauen: Kommunikation nach aussen
  • sich einstellen: auf knappere Finan­zen
  • nicht nachlassen: bei Erwachse­nenbildung, Ökumene und Entwicklungszusammenarbeit

Weil wir solche Aufgaben in der Kirchgemeinde nur gemeinsam angehen und bewältigen können, ist es uns wichtig, dass wir sie in einem grösseren Rahmen diskutieren. Darum laden wir alle Interessierten ein, diesen Leitbild-Vorschlag für 2018-22 mit einer Gruppe aus Kirchenpflege, Pfarr­team und Mitarbeitenden in
einem offenen Gespräch kritisch zu erörtern, zu modifizieren oder zu ergänzen. Melden Sie sich bitte im Sekretariat, wenn Sie an einer solchen Diskussion mitwirken möchten.

Hans-Peter Burkhard, Präsident Kirchenpflege
Erich Bosshard-Nepustil, Pfr.




Foto: Christof Pfister

 
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