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HOCH3: Was es ist und was es sein könnte

HOCH3 Fassade vor der Neuen Kirche

Der neue Begegnungsort HOCH3 / Bistro – Café – Pavillon ist eröffnet. Waren Sie schon drin, haben Sie den feinen Tee und den Kaffee probiert? Seien Sie herzlich willkommen! Sie werden bemerken, dass HOCH3 mehr sein wird als die neue Quartierbeiz. Was sein könnte, in drei phantastischen Geschichten:

Das Gemeinsame
Sie war unsicher, ob das etwas ist für sie, ob sie da mitgemeint ist. Man hört und liest davon, aber sie ist nun schon einige Zeit nicht mehr auf der Jagd nach dem unbedingt Neuen. Heute aber, auf dem fast täglichen Weg ins Zentrum, hat es sie spontan gejuckt, und jetzt steht sie drin, wird begrüsst. Rundum ist alles neu, alles leuchtet weiss, keine Kratzer. Das wird sich gewiss rasch ändern. Von links hört sie Palaver und Kinderlachen, sie geht nach rechts und prüft mit schnellem Blick, ob und wie gut sie aus dem sicher bequemen Sofastuhl wieder wird aufstehen können. Bald sitzt sie und trinkt Kaffee. Es fällt auf, wie gut er ist, sicher etwas stärker als gewohnt. Am Tisch nebenan erkennt sie eine Frau, sie wohnt im Haus nebenan, man kennt sich und spricht doch nicht miteinander. Nun nicken sie sich zu, ein Lächeln huscht vorüber. Man wird reden können das nächste Mal auf der Strasse über etwas Gemeinsames, den starken Kaffee zum Beispiel. Der Gedanke kommt zu ihr: Man wird «alleiner», aber einsam muss man nicht bleiben.

Der Anfang
Sie hält den Flyer in der Hand, den ihr ein guter Freund zugesteckt hat. Es ist die Einladung zum Vortrag einer Psychologin zum Thema Betreuende Angehörige, dort im neuen Gebäude bei der Kirche. Sie möchte, sie muss sich mit einer nahen Zukunft befassen: Ihre Mutter hat innert kurzer Zeit viele gesundheitliche Rückschläge erlitten, ihre Mutter ist eine alte Frau, ihre Mutter braucht bald mehr Unterstützung. Sie kennt mehrere Beispiele aus dem Bekanntenkreis, wo Probleme erkannt, aber verdrängt wurden, wo Kinder und Eltern übermässig und unnötig gelitten haben, Tränen, Streit. Sie möchte das nicht, sie möchte das angehen. Sie nimmt das Smartphone und schreibt sich den Termin in die Agenda.

Die Bewegung
Am Anfang stand der Gedanke, dass sich etwas bewegen muss. So vieles muss sich ändern, soll die Zukunft für alle nicht furchtbar unangenehm werden. Aber was – und wie? Die Zeitungen und Blogs sind voll davon: nachhaltige Lebensweise, bewusster Konsum, fairer Handel! In Witikon haben Menschen zueinander gefunden, treffen sich immer wieder im HOCH3, lassen sich von anderen Projekten inspirieren und haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen jetzt etwas bewegen. Und nun ist es soweit: Vor der Kirche findet bald der erste Markttag statt, mit Produkten aus der Region und aus fairem Handel. Vorerst nur dreimal im Jahr, aber immerhin, es kann ein Anfang sein und wird weitere Menschen zusammenbringen, die überzeugt sind, dass wir uns bewegen müssen und dass wir das auch können, gemeinsam!

Kein «könnte», «hätte» und «sollte» mehr, nun ist das HOCH3 eröffnet. Sie sind eingeladen, Ihre eigene HOCH3-­Geschichte zu erleben. Bis bald!

Marco Looser, Sozialdiakon, Projektleiter HOCH3

Website HOCH3



Foto: Elisabeth Brühlmann Sarló

 
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