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HOCH3 im Advent, an Weihnachten und Neujahr

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November ist bald um, eine spezielle Zeit beginnt, wovon auch diese Ausgabe von reformiert.witikon Zeugnis ablegt. Mit einer Fülle von Veranstaltungen und Begegnungsmöglich­keiten lädt die Kirchgemeinde ein, die kommenden Wochen verschieden zu gestalten, anders zu empfinden, neu zu denken. Wir freuen uns sehr, dazu erstmals überhaupt das HOCH3 einzubinden und mit zu nutzen. Neben der Einladung des Evangelischen Frauenvereins Witikon (siehe Seite 3) stellen wir Ihnen hier drei weitere Aktivitäten im HOCH3 vor und freuen uns auf Ihren Besuch!

Geschichten im Advent

Was? Im Advent wird an jedem Tag im HOCH3 für 5-10 Minuten eine Adventsgeschichte gelesen. Hören und geniessen Sie unterschiedlichste Beiträge und lassen Sie sich berühren! Wer liest? Rund 15 Mitarbeitende und Freiwillige der Kirchgemeinde wählen selber ihren Text, nehmen ihn am jeweiligen Tag selber mit und tragen ihn vor. Allfällige Wiederholungen nehmen wir in Kauf. Schöne Idee, wer hatte die? Die Initiative geht zurück auf Pfrn. Renate Bosshard-Nepustil und wurde insbesondere von den Freiwilligen Verena Egger und Sturmius Wittschier aufgenommen. Für wen? Zuhören können alle anwesenden Gäste, Kurzbesucher, Freiwillige und Angestellte. Es herrscht, wie immer im HOCH3, keine Konsumationspflicht. Muss ich zuhören?? Natürlich nicht. Im Veranstaltungsraum stras­senseitig wird für die Lesenden ein Sessel mit Lampe und Tisch installiert, davor ein Teppich mit Kissen und zusätzlichen Stühlen. Die Geschichte wird angesagt, Interessierte können aus dem hofseitigen Gastraum hinzukommen, die anderen bleiben dort. Nur bedient wird für kurze Zeit nicht. Wann? Die Geschichten werden täglich um 10.30 Uhr gelesen.

Caffè sospeso

Was? Die Gäste können sich frei entscheiden, ob sie zusätzlich zu ihrem eigenen Kaffee (oder Tee) einen zweiten bezahlen möchten. Dieser «schwebende, aufgeschobene» Kaffee darf ein anderer Gast dann geniessen, ohne dafür zu bezahlen. Wie? Wer einen caffè sospeso spenden will, sagt das dem Servicepersonal. Dieses stellt Rechnung und fügt dem Glasbehälter auf der Theke für jede Spende eine Glasperle hinzu. Für jeden verschenkten Kaffee wird eine Perle entnommen. Wer kommt auf so was!? Der Brauch des caffè sospeso begann in Neapel während des zweiten Weltkriegs, als Zeichen der Solidarität, der Mitmenschlichkeit, des Mitgefühls, des Verständnisses und der vielen anderen positiven Eigenschaften, die zu dieser Stadt gehören. Für Witikons HOCH3 haben die Freiwilligen Verena Egger und Tessa Porges diese Idee eingebracht. Wer macht mit? Wer findet, er habe Glück zu teilen, der oder die spendet einen caffè sospeso. Wer findet, er oder sie habe jetzt mal was zugute (aus welchem Grund auch immer), der oder die darf einen caffè sospeso verlangen und geniessen. Den Angestellten und freiwilligen Gastgeber_innen steht es zudem frei, nach eigenem Gutdünken Gäste mit einem caffè sospeso zu überraschen. Für mich auch? Ja gerne, ungeniert. Wann? Die Aktion läuft im Advent und über Weihnacht bis in die Neujahrswoche. Das Serviceteam sorgt gegen Ende für die restlose und treff­sichere Landung aller «schwebenden» Kaffees.

«Quando qualcuno è felice a Napoli, paga due caffè: uno per sè stesso, ed un altro per qualcuno altro. E’ come offrire un caffè al resto del mondo.»
«Wenn jemand in Neapel glücklich ist, bezahlt er zwei Kaffee: einen für sich selbst und einen für jemand anders. Es ist, wie dem Rest der Welt einen Kaffee zu offerieren.»

Luciano de Crescenzo, Il caffè sospeso: saggezza quotidiana in piccoli sorsi (Tägliche Weisheit in kleinen Schlucken), 2008.

Spezialwochen Weihnacht und Neujahr

Was? Das HOCH3 soll über die Festtage offen sein. Das haben die Projektleitung, das Gastro-­Fachteam und die freiwilligen Gastgeber_innen des HOCH3 zusammen entschieden. Wir passen die Öffnungszeiten und das Angebot etwas an und freuen uns, in dieser speziellen Zeit mit unseren Gästen zusammen einige Stunden zu verbringen. Ich dachte, fortgehen oder mich verkriechen sei das Beste! Wir finden, nein, nicht unbedingt. Bei Unbehagen schlagen wir vor, den Vormittag draussen zu verbringen und danach direkt ins HOCH3 zu kommen und bis zum Znacht zu bleiben. Der Rest des Abends kann dann getrost mit der Lieblingsbeschäftigung zuhause verbracht werden. Im Zweifelsfall wiederholen. Für wen und wie? Wir heissen alle willkommen, die die spezielle Atmosphäre im HOCH3 geniessen wollen und laden Sie ein, mit ihrem Kommen dazu beizutragen. Nachmittags ab 15 Uhr servieren wir Kaffee, Tee und unsere wunderbaren Kuchen, ab 17 Uhr dann einen einfachen, feinen Znacht mit Suppe, Sandwiches und Salat. Um 20 Uhr schliessen wir. Wann? Bitte beachten Sie die speziellen Betriebstage und Öffnungszeiten!

Marco Looser, Sozialdiakon
Projektleiter HOCH3

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