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Gottesdienst «Musik und Wort»

Orgel in der Neuen Kirche

Sonntag, 30. August 2020, 18.00 Uhr, Neue Kirche,
mit Andrea Paglia und Erich Bosshard-Nepustil


Ein etwas anderer Gottesdienst an einem Spätsommer-Abend: viel Musik und dazwischen passende Texte, die sich zwischen Kopf und Herz bewegen und die Liturgie hoffentlich zu einem Ganzen machen. Die Texte müssen erst noch geschrieben werden; die Musik gibt es natürlich bereits und sie wird im Folgenden von Andrea Paglia vorgestellt.

Die kompositorischen Formen blieben durch die Jahrhunderte praktisch unverändert: Präludien, Fugen und Variationen wurden in der Musik von der frühbarocken Zeit bis zur Gegenwart immer wieder verwendet und erweitert. Das Präludium C-Dur (BuxWV 137) von Dietrich Buxtehude (1637-1707) enthält auch eine Fuge und eine Ciaccona – eine Art Varia­tionen –, obwohl es nur die Bezeichnung Präludium trägt. Die gleiche Form finden wir im Stück des Britisch-Kanadiers Healey Willan (1880-1968) Introduction, Passacaglia and Fugue, wo die Introduction eine Art Präludium und die Passacaglia eine Art von Variationen ist – wie die Ciaccona von Buxtehude. Ein anderes Stück, das mit Varia­tionen komponiert ist, ist die Ciaccona e-Moll (BuxWV 160) wiederum von D. Buxtehude. Vom gleichen Komponisten erklingt auch das Vorspiel über den Choral Vater Unser (BuxWV 219). Eine neue kompositorische Form findet man in der Légende Nr. 1 – St. François d’Assise, La prédication aux oiseaux – von Franz Liszt (1811-1886), der die Vogelpredigt des Franz von Assisi musikalisch durch die vielen verschie­denen Triller, die das Singen der Vögel imitieren wollen, verarbeitet.

Erich Bosshard-Nepustil, Pfr.



Foto: Christof Pfister

 
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