Siegerprojekt

Siegerprojekt


Siegerprojekt für die Arealentwicklung gekürt


Überzeugender Entwurf mit cleverer Nutzung der Räume
 

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Der Architekturwettbewerb zur Arealentwicklung »Neue Kirche Witikon« hat einen Gewinner – das Siegerprojekt ist der Beitrag des Büros Penzel Valier. In ihrem Entwurf nehmen die Architekt*innen vertraute und identitätsstiftende Elemente auf und denken sie weiter.

Der Projektbeitrag zeigt, wie sich das Potenzial des Areals für die Zukunft des Quartiers nutzen lässt, gleichzeitig die Lebendigkeit der Kirchgemeinde weiter stärkt und deren Relevanz als Ort der Gemeinschaft und Spiritualität festigt. Die vielfältigen Nutzungsbedürfnisse erhalten einen gestalterischen Rahmen, der die Jury überzeugte.
 

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Starkes Teilnehmerfeld

Anfang Dezember 2022 kam die zwölfköpfige Jury unter dem Vorsitz des Architekten David Leuthold zusammen. An zwei Tagen wurden die sieben eingereichten Projekte begutachtet, diskutiert und bewertet. Von den anfänglich acht Teams hatte sich zwischenzeitlich eines zurückgezogen. Die Projektbeiträge zeigten inspirierende, frische und zum Teil überraschende Ideen für die Gestaltung des Areals. Der Entwurf von Penzel Valier überzeugte, weil er trotz der Verdichtung des Areals angenehme Freiräume schafft und alle Baukörper den Wünschen der Auftraggeberin entsprechend vernetzt.
 

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Unterschiedlichen Nutzungen Raum geben

Mit der Arealentwicklung geht die Kirchgemeinde den Schritt, das Areal zukünftig für verschiedene Nutzungen zu öffnen: kirchliche Nutzung, Schule, Quartier und Wohnen. Der Entwurf von Penzel Valier lässt jeder Nutzung einen eigenen Platz, in dem sie ihren spezifischen Charakter entwickeln und stärken kann. Gleichzeitig entsteht ein gemeinsamer Begegnungsraum auf dem Areal, der nicht nivellierend wirkt. Für diese gewünschte Ambivalenz eine überzeugende architektonische Lösung zu entwickeln, ist eine zentrale Stärke des Entwurfs.
 

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Synergiepotentiale und hohe Flexibilität

Im Entwurf präsentieren die Architekt*innen Nutzungsvarianten für die Überbauung, die je nach zukünftigen Bedürfnissen umgesetzt werden können. Viele der Räume sind so konzipiert, dass sie verschiedenen Ansprüchen genügen. Damit bleibt der Entwurf flexibel, wenn sich die Bedürfnisse mit der Zeit ändern. Um der Gleichzeitigkeit von Kontinuität und Offenheit für Veränderungen baulich-architektonisch zu entsprechen, ist vorgesehen, das Kirchgemeindehaus zu erhalten und allenfalls später einen Ersatzneubau an der Stelle zu realisieren. So wird durch heutige Zurückhaltung der nächsten Generation Platz für ihre Entwicklungsmöglichkeiten und Anpassungen auf dem Areal gegeben.
 

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Kirchgemeindehaus für vielfältige Nutzungen

Das bestehende Kirchgemeindehaus ist in der Grundkomposition gut nutzbar und wird in grossen Teilen erhalten. Ebenso wie der Kirchenbau erhält der Gemeindesaal durch prägnante Eingriffe eine neue, zeitgenössische Identität, ohne den bestehenden Charakter als vielseitigen Begegnungs- und Veranstaltungsort zu verlieren.
 

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Dieses Gesamtkonzept des Weiterentwickelns und Verdichtens der bestehenden Situation auf dem Areal der Neuen Kirche sowie die raffinierte Verteilung und Verknüpfung der verschiedenen Nutzungen in dem Ensemble waren für die Jury überzeugende Argumente für die Wahl als Siegerprojekt. Die Jury empfiehlt der Kirchgemeinde Zürich Witikon das Projekt des Architekturbüros Penzel Valier zur Weiterbearbeitung.

Hagen Worch
Präsident der Kirchenpflege

 

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Icon Plan.pdf (4.9 MB)


Visualisierung: Penzel Valier
Modellfotos: Topik

Kontakt

Reformierte Kirchgemeinde Zürich Witikon
Witikonerstrasse 286
8053 Zürich
Tel044 381 00 60
E-Mailsekretariat@ref-witikon.ch

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